Schülerinnen und Schüler der Marienschule im Einsatz an Fronleichnam

Ermöglichten Mutter Teresa Bewohnerschaft Teilnahme an Prozession 

"Große, generationenübergreifende Mitmenschlichkeit zeigten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse der Marienschule Lingen. Sie begleiteten die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Mutter Teresa Hauses und ermöglichten ihnen so die Teilnahme an der Prozession an Fronleichnam", dankte Heimleiterin Annegret Wallmann. Die Marienschule Lingen hat auch in diesem Jahr die gemeinsame Prozession der Kirchengemeinden St. Bonifatius und Maria Königin gestaltet, unter dem Motto: "Frieden geht".   

Andrea Temmen, Lehrerin, freute sich über den Einsatz: "Wir haben schon vor Corona sehr gute Erfahrungen zusammen mit dem Mutter Teresa Haus gemacht und sind immer wieder beeindruckt von der großen Bereitschaft unserer Schülerschaft unterstützend zu helfen!" 

Bevor es losging sammelten sich alle zum Gruppenbild. Die 16-jährige Lima betonte: "Es ist ein schönes Gefühl, älteren Menschen zu helfen." Elma, 15, ergänzte: "Und es ist eine besondere Herausforderung und eine große Verantwortung, die wir heute gerne übernehmen." 

 Mit viel Schwung und Zeit für kurze Gespräche zwischen Jung und Alt ging es los! 

 

 Mitten in der langen Prozession: Marienschüler mit den ihnen anvertrauten Senioren aus dem Mutter Teresa Haus. Anneliese Möllerhaus, Betreuungskraft im Seniorenheim, begleitete die Gruppe. 

Die gesamte Prozession hielt vor dem Mutter Teresa Haus, direkt am von den Bewohnerinnen und Bewohnern gestalteten Blumenbild! Und so konnten mit Blick aus dem Gemeinschaftsraum im zweiten OG des Seniorenheimes auch die teilhaben, die im Haus geblieben waren.

Anna Peters, Bewohnerin des Mutter Teresa Hauses, dankte mit bewegenden Worten: 

"Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut. Ich bin 84 Jahre alt und es ist sehr schön, dass die Prozession am Mutter Teresa Haus vorbei kommt, Ihr für uns an haltet, einige von uns durch Euch begleitet werden und wir so ein wenig dabei sein können.

Es ist schön, dass so viele Kinder und Jugendliche heute da sind. Danke, dass Ihr kommt. Ich sehe in Euch immer wieder das Leben und freue mich, dass es weitergeht. Gleichzeitig werden viele Erinnerungen an meine eigene Kindheit wach. Die Lieder sind mir vertraut. Sie haben mir viel Hoffnung mit ins Leben gegeben.

Manchmal ist meine Erinnerung die einzige Welt, die mir noch bleibt. Auch in all dem, was es an Schrecklichem gab. Der Krieg in der Ukraine löst ganz viel Schlimmes bei mir aus und macht mir Angst. Ich hatte gehofft, dass es hier nie wieder Krieg gibt. Tut alles dafür, dass Ihr niemals in den Krieg ziehen müsst.

Manchmal verstehe ich die jetzige Welt nicht mehr so gut. Manchmal brauche ich einfach meine Muttersprache, das Plattdeutsch, um zurecht zu kommen. Manchmal brauche ich auch einfach die Gebete und Lieder meiner Kindheit. Da spüre ich, dass ich lebe und dass ich da bin.
Ich bin sehr dankbar dafür, den heutigen Tag zu erleben. Denn ob ich morgen noch lebe, weiß ich nicht.

Aber eins weiß ich und darauf vertraue ich: Mein Leben ruht in Gottes Hand und Gottesliebe vergisst mich nicht."

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